Die gute Tat des Tages (B. I.s und meine): Einen Igel gerettet.
War spazieren mit einem Freund und Bier; auf dem Heimweg haben wir dann ein Pärchen vertrieben, welches gerade damit
beschäftigt war, in das Gebüsch und hinter meinen Roller zu pissen (Ich: "
Ich glaube es geht los, was macht Ihr
denn da?" Pärchen: "
Entschuldigung, nur Pipi." - Er am Gebüsch, die Olle hinter meinen Roller gehockt
auf den Boden

)
Wollten dann rein, ins Haus, als mein Freund B. plötzlich meinte, daß da eine Ratte im Schacht vor dem Kellerfenster
gefangen wäre. Schnell die Taschenlampe geholt und geguckt: Keine Ratte, dafür ein noch recht junger Igel, der sich
unmöglich aus dem Loch hätte befreien können.
Wie
schon einmal erwachte in mir bzw. uns der Drang, das arme Tier aus
seiner Falle zu befreien.
Hat auch ganz gut geklappt, und bis dato wusste ich nicht, daß ich meine Arme dreimal um die Ecke falten kann.
Also Igel aus dem Kellerdings geholt, festgestellt, daß meine Klamotten und die von B. besser verbrannt werden
(ziemlich dreckig der Boden, auf dem wir herum krochen) und dann ab in den Park, das Tier frei lassen.
Vorher jedoch bestand der Igel noch auf ein Photo:
Nachdem wir den Igel freigelassen haben, musste ich feststellen, daß ich gegen Igel allergisch bin. Fürchterlicher
Ausschlag an den Armen.
Oder Flöhe... Alles juckt.
Und natürlich haben meine Finger wieder einmal Bekanntschaft mit den doch recht spitzen Stacheln des Kleinen gemacht.
Aua! Und nein, Fr. A. W. aus H.,
ich habe weder geweint noch bin ich in Ohnmacht
gefallen, obwohl ich so sensibel bin
Der Igel heisst übrigens Bailey...